Blasen an den Füßen

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Wiesbadener Jaleo-Schüler besuchen anspruchsvollen Workshop in Sevilla

11.11.2011 – WIESBADEN

Von Chiara Basile

14 Tänzerinnen und ein Tänzer der Wiesbadener Flamencoschule Jaleo machten sich auf die Reise nach Sevilla, um dort an einem speziellen Flamenco-Workshop teilzunehmen. Ihre Tanzlehrerin Bettina Castaño, der auch das Studio in Sevilla gehört, in der die Tänzerinnen und der Tänzer ihre nächsten sechs Workshoptage verbrachten, unterrichtet schon seit 20 Jahren und stammt ursprünglich aus der Schweiz.

Die Tänzer wurden auf ihrer Reise von zwei Gitarristen, der Schulleiterin der Flamencoschule Jaleo, Gaby Herzog, von deren Familie und Freunden und einem Fotografen begleitet. Die Truppe nahm natürlich auch die Stadt in Augenschein und besuchte unter anderem die Kathedrale und die Plaza de España sowie den großen Stadtpark von Sevilla, wo gerade ein internationales Fest stattfand.

Aber die Wiesbadener waren ja angereist, um zu lernen. Der erste Tag des Kurses begann mit Aufwärmübungen und Arbeiten an der Körperhaltung, bei der die „ersten Schweißtropfen flossen“, erzählt Petra Stoiber, eine der Wiesbadener Tänzerinnen. Danach begannen die Fortgeschrittenen mit dem sogenannten Soleares-Takt, die Anfänger versuchten sich an einer vereinfachten Version. Am nächsten Tag sollten die Teilnehmer schon deutliche Folgen ihres Einsatzes spüren – Muskelkater und Blasen an den Füßen.

Aber zuvor gab es einen erholsamen Abend mit Wellness, einem gemeinsamen Essen, Shopping – und natürlich dem Genießen von Original Flamencotanz in einem „Tablao“, also einem Flamencolokal.

Der dritte Tag begann mit dem Abschließen der ersten Einheit beim Workshop und endete mit einem Besuch im Flamencomuseum, bei dem die Tänzer auch einer Liveshow beiwohnen konnten.

Die Choreografie wurde von den Tänzern am vierten Tag zum Abschluss gebracht. Tags darauf wurde das Erlernte vertieft. Die Wiesbadener besuchten zudem eine Benefizveranstaltung für mittellose Kinder, in der verschiedene Künstler auftraten. Am Tag der Abreise führten sich die Anfänger und die Fortgeschrittenen gegenseitig das Erlernte vor, und laut Petra Stoiber schien die spanisch-schweizerische Tanzlehrerin „ganz schön stolz“ auf sie gewesen zu sein.

Zum Abschluss ereignisreicher Tage in Sevilla ließen die Wiesbadener und ihre spanischen Freunde noch ein Gruppenfoto zur Erinnerung knipsen.

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